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DIY Kupfer: 3 Ideen für eure Wohnung zum selber machen

17.04.2016
Nach Berlin kam ich ohne Möbel. Das große Ziel: Adieu Malm-Kollektionen dieser Welt, hallo alte und selbstgemachte Möbel. Schon in Wien gefiel mir die Kleiderstange aus Kupfer von Freunden sehr gut, die sie schon der Decke hängen lassen. Das warme Metall harmoniert mit jeder Farbe und so beschloss ich mich erst einmal auf das Selbstgebaute zu stürzen und mir selbst auch eine Garderobe aus dem Material zu bauen. Fängt man einmal mit Kupferstangen an zu werkeln, kommt man davon nicht mehr los. In kurzer Zeit folgten ein Beistelltisch und ein ganz einfacher Wandhänger für Air-Plants. Aufgereiht sind die Projekte im Folgenden nach Zeit- und Schwierigkeitsgrad.

 
Das schnellste der drei Kupferideen ist eindeutig der Wandschmuck mit Air-Plants. Einfach das Kupferrohr durch die Schlinge ziehen und die Pflanzen in die Enden Stecken. Gegebenenfalls mit etwas Klebmasse fixieren und fertig. Die ausführlich Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es hier


Auch die minimalistische Kleiderstange ist sehr schnell angefertigt. Die Rohre werden mit Kupferwinkeln zusammengesteckt. Die Füße werden aus Beton angerührt und in Plastikförmchen gegossen. Die Rohre hineingeben und  mindestens einen Tag trocknen lassen. Die ausführliche Anleitung findet ihr hier.


Komplizierter ist es da mit dem kleinen Beistelltisch. Die Ikosaeder-Form macht zwar ganz schön was her, hat mich aber auch eine Freitag-Nacht gekostet. Die Anleitung dazu findet ihr hier.

Unterwegs in Valladolid, Mexiko – Der Ort zum Spanisch sprechen

06.04.2016
  Backpacking durch Mexiko, Yucatan


Unterwegs in Valladolid, Mexiko – Der Ort zum Spanisch sprechen.

Valladolid ist mit 74.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Bundesstaats Yucatán. Kommt man hier an, kann man es kaum fassen, dass die Touristenorte Cancún und Playa del Carmen nur knapp 150 km entfernt sind. Hübsche, pastellene Häuser zieren das Straßenbild. Es gibt mehr Menschen, die indigene Sprachen sprechen, als Menschen, deren erste Sprache Spanisch ist. Die Stadt ist wunderbar mit dem ADO-Bus von Cancún oder Playa del Carmen erreichbar. 

Mein Hostel: Hostal del Fraile (ca. 145 MXN, 7,20 €/ Nacht)
Anfahrt: ADO-Bus ab Playa del Carmen (ca. 186 MXN, 9,20 €, Dauer: 2.45 h)
Must-Do: Einen Rucksack mit Sonnencreme (in der Stadt herrscht eine irre Hitze) und Bikini packen und einfach loslaufen. Hat man erst einmal genug von den herrlichen Häusern gesehen, geht es ab in die Cenote, um sich im kühlen nass abzukühlen.

Meine Valladolid-Erfahrung:
Der erste Eindruck, den mir die Stadt bot war überwältigend. Ich stieg aus dem Bus und fand mich mitten in einer Parade zu Ehren der mexikanischen Revolution wieder. Jungen jonglierten mit Hoolahoop-Reifen, Frauen trugen traditionelle Maya-Kleidung (meist weiß mit großer Blumenstickerei) und Männer ritten zu Pferde.

Zu meinem Hostel habe ich bis heute gemischte Gefühle. Es wird von drei Einheimischen betrieben, die Englisch quasi nicht beherrschen. Das gefiel mir an sich gut, denn so war ich gezwungen meine Brocken Spanisch hervorzugraben. Die Sauberkeit war nicht tiptop, doch das ist gar nicht, worüber ich unzufrieden war. Schnell stellte sich in dieser Stadt heraus, dass man als große, weiße Frau mit blauen Augen eine ziemliche Attraktion ist. So brauchte man das Hostel als Rückzugsort umso mehr, der Platz an dem man sich entspannen kann. Genau das war das Problem, auch die Besitzer kamen aus dem Staunen nicht heraus und das war mir dann wirklich unangenehm.

Weiter zur Stadt: Der Grund, warum ich zwei Tage hier einplante war Pia, eine Superliebe, die ich im Flugzeug nach Mexiko kennengelernt hatte. Mit ihr machte ich eine große Erkundungstour. Am Plaza waren wir kurz durch einen Wettbewerb irritiert, bei dem sich 30 Männer in engen, roten Schlüppern präsentierten. Im Parque des Platzes holten wir uns ein Kokos-Eis, was es von nun an unmöglich macht diese Sorte in Deutschland zu essen, weil es so lecker war. Gestärkt betrachteten wir die bunten Häuser, die die Spanier nach der Eroberung erbaut hatten und bewegten uns nach einer Weile zur Cenote Zací. Cenoten gibt es in dieser Gegen sehr häufig. Der Begriff beschreibt ein Loch, das durch den Einsturz eine Höhlendecke entstanden ist und mit Süßwasser gefüllt ist. Die perfekte Abkühlung bei der Hitze.

Ein weiteres Valldolid-Highlight ist die Schokoladenfabrik. Der Name ist etwas iritierend, da die Fabrik nur aus einer Maya-Frau besteht, die Schokolade in traditioneller Maya-Herstellung fertigt. Bei der kostenlosen Führung wird einem die Geschichte der des Kakaos und der Schokolade nähergebracht und wahnsinnig viele verschiedene Schokoladen zum Probieren gegeben. Ein perfekter Abschluss: Kakao in traditionellen Gefäßen nach einem geheimen Maya-Rezept trinken.

Insgesamt kann ich Valladolid jedem wärmstens empfehlen. Es ist der perfekte Ausgangsort, um das Weltwunder der Neuzeit Chichén Itzá zu erreichen und ist wahnsinnig authentisch. Natürlich gibt es auch hier Touristen, doch in Maßen. So finden am Wochenende z.B. Feste am Hauptplatz statt, bei denen die Einheimischen Reisende zum Tanzen auffordern. Eine herrliche Atmosphäre.
  
Parade der mexikanischen Revolution 
Backpacking durch Mexiko, Yucatan 2
Backpacking durch Mexiko, Yucatan 3

Das Städtchen Valladolid 
Backpacking durch Mexiko, Yucatan 4
Backpacking durch Mexiko, Yucatan 5
Backpacking durch Mexiko, Yucatan
Backpacking durch Mexiko, Yucatan
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Backpacking durch Mexiko, Yucatan 9
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Backpacking durch Mexiko, Yucatan 11
Backpacking durch Mexiko, Yucatan 12

Cenote Zací
Backpacking durch Mexiko Cenote, Yucatan
Backpacking durch Mexiko Cenote, Yucatan 2016

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