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Unterwegs in Tulum, Mexiko – Ein Traum in Türkis mit Maya-Ruine

06.03.2016



Unterwegs in Tulum, Mexiko – Ein Traum in Türkis mit Maya-Ruine.

Tulum liegt an der karibischen Küste, weit genug von den Touristen-Hochburgen Cancún und Playa del Carmen entfernt. Zugegeben, auch hier tummeln sich immer mehr Reisende herum. Allerdings auch kein Wunder, denn hier gibt es weißen Strand, türkises Wasser und obendrauf eine Maya-Ruine. Das die Highway-Stadt vor ein paar Jahren noch ein verarmter Ort war, sieht man erst, wenn man ein bisschen durch die Wohnviertel spaziert. Hier gibt es noch immer vereinzelt Wellblech-Hütten. Von Tulum aus erreicht man auch wunderbar Akumal und die Cenoten Dos Ojos.

Mein Hostel: Mama's Home (ca. 180 MXN, 9-10€/ Nacht)
Anfahrt: ADO-Bus ab Cancún (130 MXN/ 6,50 €), Dauer: 2,5-3 h
Must-Do:  Fahrrad mieten und den ganzen Tag die Straße am Strand entlang fahren und dort halten, wo es einen besonders anlacht.

Meine Tulum-Erfahrung: 
Mama's Home war ein großartiges Hostel, vor allem nach der großen Party-Herberge in Cancún. So kürte auch Hostelworld kürzlich Mama's Home zum besten Hostel Nordamerikas. José, der Besitzer, und auch die anderen Mitarbeiter waren wahnsinnig herzlich, die besten Ansprechpartner für einen Restaurant- und Ausflugstipp und noch dazu sorgten sie für tolles Frühstück. Pancakes mit selbstgemachtem Bananeneis, Obstsalat und Nüssen als Garnitur, um nur mal eines zu nennen. Es geht sehr familiär zu und so finden regelmäßig gemeinsame Abendaktivitäten statt, wie draußen auf der Leinwand einen Film schauen, Salsa tanzen oder einfach Cuba Libre trinken. Ein weiteres kleines Highlight: Eine Schildkröte, die den Garten bewohnt und von José liebevoll "Speedy" genannt wird.

Tulum selbst liegt am Highway, sodass sich die meisten Geschäfte und Restaurants an dieser Straße aufreihen. Links und rechts davon geht es dann in die Wohngebiete. In den Restaurants gibt es sehr leckere Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten. Unbedingt sollte man einmal Ceviche probieren, Garnelen- und Fischsalat mit Zitronendressing. Die Lebensmittelstandards in Yucatán sind allgemein recht hoch einzuordnen. So tranken wir unsere Cola mit Eis und aßen rohes Gemüse, ohne nachher unter unangenehmen Folgen leiden zu müssen.

An meinem ersten Tag leihte ich mir mit zwei Jungs aus dem Hostel Räder aus. Bei solchen Gelegenheiten lohnt es sich seine Spanisch-Brocken herauszuholen, denn gefühlt gilt: Je mehr spanisch du sprichst, desto weniger kostet dein Fahrrad.

Mit dem Rad ging es zur Maya-Ruine. Der Eintritt liegt bei 57 MXN (ca. 2,90€) und um ehrlich zu sein, ist es bei weitem nicht die schönste mexikanische Maya-Stätte. Busse karren massenhaft Menschen aus Playa del Carmen an, um die nicht mehr allzu gut erhaltene Ruine zu besichtigen. Trotz allem macht man nichts falsch, sich die Anlage einmal anzusehen und erste Maya-Luft zu schnuppern. Schon allein der Ausblick versöhnt einen für Jürgen und Gabi aus Deutschland, die sich lauthals über das Buffet im Hotel unterhalten.

Großartig ist natürlich der Strand. Als ich dort war, war die Regenzeit noch nicht ganz vorrüber, weswegen das Meer teilweise sehr bewegt war und an manchen Tagen die Welt für 5 Minuten unterging.

Die Maya-Ruine


Der Strand Tulums


Mama's Home
(Zumindest die Fassade und der mattschwarze Käfer von José. Für einen Einblick in das Hostel könnt ihr auf der Facebook-Seite vorbeischauen.
Der Highway



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