Top Social



Image Slider

DIY Selbstgemacht – Mercat-Brosche

25.03.2016
Kürzlich zeigte mir ein Freund aus der Arbeit die liebenswerteste Kreuzung, die man sich vorstellen kann: Die Mercat, eine Kreuzung aus Meerjungfrau und Katze, kreiert von Lauren, der Bloggerin hinter LDP. Als der Geburtstag meines Freundes näher kam, war sofort klar, welches Geschenk ich ihm machen würde. Man ahnt es schon, eine selbstgenähte Meerjungfrauen-Katze. Gefällt euch diese ungewöhnlich Kombination genauso gut? Dann findet ihr hier die Anleitung.

Meerjungfrau-Katze selber machen


Material: Transferfolie, Filz (weiß & bunt), Bügeleisen, Füllmaterial, Nadel, Garn, Schere, Sicherheitsnadel
Vorbereitung: Im Internet sucht ihr euch schöne Katzenmotive heraus. Diese druckt ihr mit einem Tintenstrahldrucker auf die Transferfolie. Beachtet, dass das Motiv nachher spiegelverkehrt auf dem Stoff abgebildet wird.

Meerjungfrau-Katze selber machen 2

Bügelt den Katzenkopf auf den weißen Filz und schneidet ihn anschließend aus.

Meerjungfrau-Katze selber machen 3

Wählt die Farbe der Meerjungsfrauenflosse aus und schneidet sie zum Katzenkörper passend aus. Wenn du möchtest, könnt ihr sie zuerst auf Papier aufzeichnen und mit einem Stift auf den Filz übertragen. 

Meerjungfrau-Katze selber machen 4

Mit Nadel und Faden werden Katze und Flosse verbunden.

Meerjungfrau-Katze selber machen 5

Die Vorderseite der Mercat ist jetzt fertig. Übertragt die Form auf den bunten Filz und schneidet sie aus, um so die Rückseite der Meerjungsfrauen-Katze zu erhalten. Vernäht Vorder- und Rückseite und befüllt das Geschöpf vor dem Schließen mit dem Füllmaterial. Wenn ihr das lustige Tierchen als Brosche tragen möchtet, könnt ihr es mit einer Sicherheitsnadel am Oberteil befestigen.

Meerjungfrau-Katze selber machen 6

Fertig ist die Mercat!


Meerjungfrau-Katze selber machen 8
Meerjungfrau-Katze selber machen 9



Unterwegs in Akumal, Mexiko – Mit Meeresschildkröten schnorcheln

17.03.2016
Schnorcheln mit Schildkröten in Lateinamerika

 

Unterwegs in Akumal, Mexiko – Mit Meeresschildkröten schnorcheln.

Akumal oder wie mein Lonely Planet sagt "Ort der Schildkröten" gehört zu meinen absoluten Mexiko-Highlights. In der Lagune kann man baden und was noch viel wichtiger ist, unzählige Wasserschildkröten beobachten. Dort zu übernachten lohnt sich nicht, da es für Backpacker keine preiswerten Unterkünfte gibt und man den Ort super von Tulum aus öffentlich erreichen kann. Am besten schon im Hostel Tauchermaske und Schnorchel ausleihen, denn in Akumal zahlt man für die Leihgebühr ungelogen das 30-fache.

Die Anreise ist zugegeben ein kleines Abenteuer für sich. Man nimmt ein "Colectivo", ein mexikanisches Sammeltaxi. Dafür gibt es am Highway von Akumal eigene Colectivo-Stationen, an denen man wartet, bis ein weißer Transporter hält. Man darf sich auf wahlweise laute mexikanisch traditionelle Musik oder laute amerikanische aus den 80er Jahren freuen. Die Menschen stapeln sich und der Fahrer ruft die Stationen aus. Wer an seiner Station nicht laut ruft, kann sie schon einmal verpassen. Auch die Preise werden spontan und nach Sympathie des Fahrers entschieden.

In Akumal angekommen lohnt es sich vor dem Besuch des Hauptstrandes einen anderen Weg einzuschlagen. So kamen wir an diese wunderschöne und wild anmutende Küste mit so vielen Leguanen, dass es schon fast ein bisschen Angst macht.

Es folgt das Highlight des Besuches: Das Schorcheln mit Schildkröten. Dazu geht man am besten zum Badestrand. Die anderen Touristen sind schnell vergessen, wenn man ins Wasser geht, ein wenig herausschwimmt und sich dann einfach treiben lässt. Ich hatte damit gerechnet mit Glück vielleicht ein oder zwei Meeresschildkröten zu sehen. Doch wartet man ein wenig, kommt man aus dem Gucken gar nicht mehr heraus. Einmal erschrecke ich mich sogar, weil eine Schildkröte ganz knapp neben mir auftaucht, um Luft zu holen. Ewigkeiten verbrachte ich im Wasser. Am Abend waren die Jungs und ich noch immer so fasziniert, was wir am Tag erlebt hatten.

Akumal, Leguane, Echsen an der karibischen Küste
Akumal, Leguane, Echsen an der karibischen Küste
Akumal, Leguane, Echsen an der karibischen Küste
Akumal, Leguane, Echsen an der karibischen Küste
Akumal, Leguane, Echsen an der karibischen Küste

 


DIY Ostern: 3 Einfache Geschenke zum selber machen

13.03.2016
Die ersten Sonnenstrahlen, bunte Ostereier und ein ausgieber Brunch - so stelle ich mir das perfekte Ostern vor. Einfache Deko und kleine Geschenke runden das Fest dabei ab. Perfekt eingestimmt durch ein Familientreffen in Mainz inklusive Ostermarkt in Wiesbaden, zeige ich heute meine liebsten Oster-DIYs.

Buntes Osterei mit geheimer Botschaft 1
Buntes Osterei mit geheimer Botschaft 2

Eine kleine Überraschung, wie einen Gutschein oder auch sehr kleinen Schmuck, im Ei verstecken – mit Markierung zum Einreißen. Die vollständige Anleitung von mir findet ihr hier im DaWanda DIY-Portal.

Oster-Eierwärmer grün 1
Oster-Eierwärmer grün 2

Häkelfans und solche, die es gern werden wollen, können sich an den Eierwärmer mit Hasenohren wagen. Auch nach Ostern noch als Yoda-Häubchen verwendbar. Die vollständige Anleitung von mir findet ihr hier im DaWanda DIY-Portal.

Kuscheliges Hasen-Kuscheltier 1
Kuscheliges Hasen-Kuscheltier 2

Zu dem kleinen Hasen habe ich eine besondere Beziehung: Er war mein erstes Tutorial auf DaWanda. Verzichtet man beim Basteln der Ohren auf Kleber und stickt eine Nase auf, anstatt eine Perle anzunähen, eignet sich das kleine Tierchen auch wunderbar als Geschenk für Kinder. Hier geht's zur Anleitung für das kleine Häschen.


Unterwegs in Tulum, Mexiko – Ein Traum in Türkis mit Maya-Ruine

06.03.2016



Unterwegs in Tulum, Mexiko – Ein Traum in Türkis mit Maya-Ruine.

Tulum liegt an der karibischen Küste, weit genug von den Touristen-Hochburgen Cancún und Playa del Carmen entfernt. Zugegeben, auch hier tummeln sich immer mehr Reisende herum. Allerdings auch kein Wunder, denn hier gibt es weißen Strand, türkises Wasser und obendrauf eine Maya-Ruine. Das die Highway-Stadt vor ein paar Jahren noch ein verarmter Ort war, sieht man erst, wenn man ein bisschen durch die Wohnviertel spaziert. Hier gibt es noch immer vereinzelt Wellblech-Hütten. Von Tulum aus erreicht man auch wunderbar Akumal und die Cenoten Dos Ojos.

Mein Hostel: Mama's Home (ca. 180 MXN, 9-10€/ Nacht)
Anfahrt: ADO-Bus ab Cancún (130 MXN/ 6,50 €), Dauer: 2,5-3 h
Must-Do:  Fahrrad mieten und den ganzen Tag die Straße am Strand entlang fahren und dort halten, wo es einen besonders anlacht.

Meine Tulum-Erfahrung: 
Mama's Home war ein großartiges Hostel, vor allem nach der großen Party-Herberge in Cancún. So kürte auch Hostelworld kürzlich Mama's Home zum besten Hostel Nordamerikas. José, der Besitzer, und auch die anderen Mitarbeiter waren wahnsinnig herzlich, die besten Ansprechpartner für einen Restaurant- und Ausflugstipp und noch dazu sorgten sie für tolles Frühstück. Pancakes mit selbstgemachtem Bananeneis, Obstsalat und Nüssen als Garnitur, um nur mal eines zu nennen. Es geht sehr familiär zu und so finden regelmäßig gemeinsame Abendaktivitäten statt, wie draußen auf der Leinwand einen Film schauen, Salsa tanzen oder einfach Cuba Libre trinken. Ein weiteres kleines Highlight: Eine Schildkröte, die den Garten bewohnt und von José liebevoll "Speedy" genannt wird.

Tulum selbst liegt am Highway, sodass sich die meisten Geschäfte und Restaurants an dieser Straße aufreihen. Links und rechts davon geht es dann in die Wohngebiete. In den Restaurants gibt es sehr leckere Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten. Unbedingt sollte man einmal Ceviche probieren, Garnelen- und Fischsalat mit Zitronendressing. Die Lebensmittelstandards in Yucatán sind allgemein recht hoch einzuordnen. So tranken wir unsere Cola mit Eis und aßen rohes Gemüse, ohne nachher unter unangenehmen Folgen leiden zu müssen.

An meinem ersten Tag leihte ich mir mit zwei Jungs aus dem Hostel Räder aus. Bei solchen Gelegenheiten lohnt es sich seine Spanisch-Brocken herauszuholen, denn gefühlt gilt: Je mehr spanisch du sprichst, desto weniger kostet dein Fahrrad.

Mit dem Rad ging es zur Maya-Ruine. Der Eintritt liegt bei 57 MXN (ca. 2,90€) und um ehrlich zu sein, ist es bei weitem nicht die schönste mexikanische Maya-Stätte. Busse karren massenhaft Menschen aus Playa del Carmen an, um die nicht mehr allzu gut erhaltene Ruine zu besichtigen. Trotz allem macht man nichts falsch, sich die Anlage einmal anzusehen und erste Maya-Luft zu schnuppern. Schon allein der Ausblick versöhnt einen für Jürgen und Gabi aus Deutschland, die sich lauthals über das Buffet im Hotel unterhalten.

Großartig ist natürlich der Strand. Als ich dort war, war die Regenzeit noch nicht ganz vorrüber, weswegen das Meer teilweise sehr bewegt war und an manchen Tagen die Welt für 5 Minuten unterging.

Die Maya-Ruine


Der Strand Tulums


Mama's Home
(Zumindest die Fassade und der mattschwarze Käfer von José. Für einen Einblick in das Hostel könnt ihr auf der Facebook-Seite vorbeischauen.
Der Highway



Unterwegs in Mexiko – Die Reiseroute

05.03.2016

Die Umrisse Mexikos auf Sandstrand

Der Gringo-Trail – Von Cancún bis Mexico City

Mögliche Routen

Als Backpacker gibt es viele reizvolle Routen durch Mexiko. Man kann ab Cancún die Karibikküste herunter reisen und die zentralamerikanischen Länder Belize und Guatemala mitnehmen. Bleibt man in Mexikos Bundesstaat Yucatan bietet sich eine Inseltour an. Dabei lohnt sich vor allem die Hippie-Insel Holbox und die Isla Mujeres. Auslassen kann man dabei die Isla Cozumel, die durch ihre Nähe zur All-Inclusive-Hochburg Playa del Carmen Touristenmassen anzieht und damit überhöhte Preise bringt. Wen es eher an den Pazifik zieht, kann in Baja California eine großartige Zeit verbringen.

Meine Mexiko-Tour

Eine vierte Variante für die ich mich entschied ist der sogenannte "Gringo Trail" durch Mexiko. Klassischerweise startet man dabei in Mexico City und bahnt sich seinen Weg nach Cancún. Da mein Stop danach Los Angeles sein sollte, entschied ich mich dafür, die Route andersherum aufzuziehen.

Im Folgenden skizziere ich kurz meine Stops. Bald wird es hier ausführliche Berichte zu den jeweiligen Orten geben.

Cancún

Ein super Ort, um günstig nach Mexiko zu fliegen. Das liegt daran, dass es ein beliebtes Reiseziel vieler deutscher und amerikanischer All-Inclusive-Urlauber ist. Traumhafter Strand zugepflastert mit großen Hotelbunker. Von daher ok, um nach einem langen Flug einmal kurz ins Karibik-Feeling zu kommen. Noch ein schneller Stop am Essensmarkt, zu dem sich kaum Touristen verirren und dann schnell weiter.



Tulum

Tulum war vor ein paar Jahren noch ein verarmter Ort mit Wellblech-Hütten. Die Maya-Ruine und der tolle Strand haben ihm zu einem Aufschwung verholfen. Hier unbedingt einige Tage einplanen, da man hier nicht nur Ruine und Meer genießen kann, sondern auch tolle Ausflüge zu Cenoten (Süßwasserseen in Tropfsteinhöhlen) und nach Akumal unternehmen kann.



Akumal

Akumal ist für jeden Schildkröten-Liebhaber ein absolutes Muss, denn hier kann man mit "tortugas blancas" (Suppenschildkröten) schnorcheln. Ein einmaliges Erlebnis.



Playa del Carmen

Die zweite große mexikanische Touri-Hochburg zusammen mit Cancún.  In den Hostels sind viele junge Leute aus aller Welt zu Gast. Für mich war eine Nacht mit großartigen Jungs, die ich zuvor auf der Reise kennengelernt hatte, absolut ausreichend. Manche verbringen ihren gesamten Urlaub hier, um Party zu machen (was man dort auf jeden Fall gut kann) und machen nur ab und an einen Tagestrip mit. Für ein "echtes" Mexiko-Erlebnis sicher nicht die beste Anlaufstelle, doch auf jeden Fall ein Ort, an dem man es sich gut gehen lassen kann.

Valladolid

Valladolid st eine kleine Stadt im Kolonialstil, weswegen es auch nur zwei Hostels gibt. Der Großteil der Bewohner spricht nicht spanisch, sondern eine Maya-Sprache. Hier hatte ich zum ersten Mal das Gefühl im "richtigen" Mexiko zu sein. Tourismus gibt es zwar auch hier, doch ist es bei weitem nicht so überlaufen, wie die vorherigen Städte. Auch ist das Städtchen der perfekte Ausgangspunkt, um nach Chichén Itzá zu fahren.



Chichén Itzá 

Hierbei handelt es sich um die best erhaltene Maya-Ruinenstätte auf Yucatan. Eine Übernachtung in dem Ort lohnt sich nicht. Lieber eine Busfahrt von Merida oder Valladolid auf sich nehmen.



Merida

Bunte Stadt, die auch bei Mexikanern ein beliebtes Urlaubsziel ist. Hier kann man in Geschäften stöbern und an jeder Ecke leckeres Essen probieren. Besonders schön ist der Sonntag, da an diesem Tag die Straßen um den Hauptplatz für Autos gesperrt werden und Musikanten an ihre Stelle treten.



San Cristobal de las Casas

Traumhafter Ort, den man mit eigenen Augen gesehen haben muss. Hier findet man eine bunte Mischung aus traditioneller Maya-Kultur und einer modernen Jugend.  Von hier aus kann man preisgünstig viele Touren in die Umgebung machen, teilweise sogar bis nach Guatemala.



Puerto Escondido

Puerto Escondido liegt am Pazifik und ist sehr beliebt bei Surfern. Wem es nichts ausmacht früh aufzustehen, kann den Surfen am Hauptstradn zusehen, wie sie die Wellen jagen. Oft finden auch Wettbewerbe statt. Entfernt man sich ein wenig vom Huaptstrand, lernt man erst die wahre Schönheit Puerto Escondidos kennen. Der Hippie-Strand Punto lockt durch Hostels direkt am Strand. Auf der andere Seite findet man tolle Strände, die in keinem Reiseführer gelistet sind und somit super hübsch und super leer sind.


Mexico City

Mit der Hauptstadt Mexikos werden gern zwei Worte in Verbindung gebracht: "Stau" und "Chaos". Während ersteres tatsächlich ganz schön nervig werden kann, muss man das Chaos wirklich nicht negativ nehmen. Nach 5 Tagen in dieser Stadt habe ich noch immer das Gefühl, keinen blassen Schimmer davon zu haben - im ganz positiven Sinne.



Auf der Map:


Auto Post Signature

Auto Post  Signature